Die Behandlung ist schmerz- und lautlos
Das Gamma Knife ist ein Gerät zur Hochpräzisionsbestrahlung. In ihm sind 201 kleine Kobaltstrahler über eine Halbkugel verteilt angeordnet. Ihre Strahlen vereinen sich in einem einzigen Punkt. Hier wird die zu behandelnde Läsion mit Hilfe eines Stereotaxiesystems positioniert und kann so extrem genau bestrahlt werden.
Zuerst wird der Patient mittels Computer-, Kernspintomografie oder Angiografie untersucht — je nach Art der zugrunde liegenden Erkrankung.
Anhand dieser Aufnahmen wird mit einem Computerplanungssystem die genaue Lage des Krankheitsherdes festgestellt. Der optimale Bestrahlungsplan wird ausführlich mit dem Patienten besprochen. Erst jetzt beginnt die eigentliche Bestrahlung. Sie dauert 30 bis 90 Minuten, je nach Lage und Größe des Tumors.

Die Bestrahlung ist schmerz- und lautlos. Die Behandlung erfolgt ambulant. Nur in sehr seltenen Fällen ist eine stationäre Aufnahme für einige Tage notwendig.
Bereits am Tag nach der Bestrahlung kann der Patient seinen gewohnten Lebensrhythmus wieder aufnehmen. Beispielsweise kann er zur Arbeit gehen oder sogar Sport treiben.
Präzise — das definierte Bestrahlungsfeld umschließt eng den Tumor. In der Umgebung fällt die Dosis stark ab.
Sicher und schonend - die Fixierung des Kopfes und die Fokussierung der Strahlen ermöglichen die höchstmögliche Abgrenzung des bestrahlten Gebietes gegenüber empfindlichen Hirnstrukturen.
Zeitsparend — nur eine einzige Bestrahlungssitzung, selbst bei multiplen Metastasen. Das bringt dem Patienten kostbare Lebenszeit zur freien Gestaltung — auch zum Arbeiten.